Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Der Ort Warthe liegt 12 km südlichwestlich von Boitzenburg entfernt. Zum Ortsteil gehören auch die Siedlungen/Wohnplätze: Bröddin, Düster Möll, Krumme Hecken, Luisenfelde und Mahlendorf. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Warthe datiert aus dem Jahre 1295. Zu diesem Zeitpunkt sind Warthe, Bröddin und Mahlendorf dem Kloster Boitzenburg Untertan. Mit der Säkularisierung (Auflösung) des Klosters 1539, gehen die drei Dörfer an die Familie von Arnim.
Die wa1d- und seenreiche Umgehung des Ortes bietet eine vielseitige und abwechslungsreiche Natur. Ausgeschilderte Wanderwege führen den Wanderer durch die uckermärkische Landschaft. In der Heimatstube des Ortes kann der Besucher wissenswertes über das Dorf und seine Entwicklung erfahren.
Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Gemeinde Boitzenburger Land/Warthe
Karten- / Satellitenübersicht zum Ortsteil Warthe bei: Google Maps
Die ehemalige Dorfkirche, ein Feldsteinbauwerk, entstand warscheinlich Ende des 13. Jh. auf dem Pristerberg in Warthe. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie stark verwüstet. Die heutige Kirche, ein rechteckiger Putzbau ohne Turm, wurde auf der Dorfaue im Jahre 1825 errichtet. In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts kam es zum Bau eines Glockenstuhls auf dem Pristerberg, der drei Glocken von unterschiedlicher Größe trug.
Mehr Fotos und Info unter: Kirche Warthe auf www.uckermark-kirchen.de
Nach dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71 wurden auf dem Warther Dorfplatz vier Linden gepflanzt. Sie erinnern an die vier jungen Männer, die in diesem Krieg ihr Leben ließen. Eine Fiche verdorrte, die drei anderen imposanten Linden stehen noch heute hier und gaben auch der Gaststätte ihren Namen. 1920 entstand das Denkmal mit den Namen der 36 Gefallenen des 1. Weltkrieges.
Die Freiwillige Feuerwehr Warthe gründeten 22 Kameraden im Jahre 1930. Zur ersten Ausrüstung gehörte eine Handspritze, die von Pferden gezogen wurde. Das Können der Feuerwehrleute und die technischen Voraussetzungen verbesserten sich im Laufe der Jahre. Die Feuerwehrleute bauten und erweiterten später selbst ihr Gerätehaus. Seit 1995 verfugt die Wehr über ein modernes VW-Kleinlöschfahrzeug.
Heimatstube Warthe, Dorfstrasse, 17268 Warthe - Tel.: 039885 2068
In der ehemaligen Schmiede und später als Schule genutzten Gebäude wurde die Heimatstube Warthe eingerichtet.
Weitere Fotos und Informationen zur Heimatstube Warthe siehe im Bereich: Kultur/Kunst