Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Der Ort Brüsenwalde, Wohnplatz im Ortsteil Hardenbeck, wurde im Jahre 1290 als "Brusenwalde" erstmals urkundlich erwähnt. Das Rodungsdorf wurde mit Feldsteinkirche gegründet. Im Grenzgebiet zu Mecklenburg gelegen, wurde Brüsenwalde durch Raub und Krieg im 14. Jahrhundert zerstört und die Kirche verfiel.
Im Naturschutzgebiet Brüsenwalde, innerhalb vom Naturpark Uckermärkische Seen, entstanden bei Brüsenwalde und Tangersdorf durch Windverwehungen des Sandes mächtige Binnendünen. Brüsenwalde liegt 10 km von Boitzenburg entfernt an der Landesstraße 15 in Richtung Lychen. Über den Ort verläuft der Hauptwanderweg "Heideweg".
Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Gemeinde Boitzenburger Land/Hardenbeck
Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Brüsenwalde bei: Google Maps
Die Feldsteinkirche wurde in der 2.Hälfte des 13.Jahrhunderts erbaut. Es war ein rechteckiger Feldsteinbau mit einem querrechteckigem Westturm in Schiffsbreite. Davon sind noch Teile vom Westgiebel und der Umfassungsmauern erhalten. Die Eisenguss-Glocke im Glockenstuhl an der wüsten Kirche ist aus dem Jahr 1734.