Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Der Ort Rosenow, Wohnplatz im Ortsteil Hardenbeck, wurde im Jahre 1320 als "Rosenowe" erstmals urkundlich erwähnt, als Herzog Heinrich von Mecklenburg es an Frau Lutgharde und ihren Kindern verkaufte. Zur Siedlung gehörte auch der Keubruch und umfangreicher Waldbesitz. Sieben Jahre später erwarb das Kloster Boitzenburg das Dorf. Rosenow als Angerdorf mit Kirche, entstand schon im 13. Jahrhundert.
In der Reformationszeit kam das Dorf in den Besitz der von Arnim zu Boitzenburg. Nach dem 30-jährigen Krieg war der Ort zerstört und bis 1700 ohne Einwohner. Wie in anderen Orten der Uckermark kam es im 18. Jahrhundert zur Ansiedlung von Hugenotten. Sehenswert sind auch heute noch mehrere sogenannte Hugenottenhäuser im Fachwerkstiel mit Oberstock.
Im Naturpark Uckermärkische Seen, liegt Rosenow 7 km westlich von Boitzenburg entfernt. Westlich vom Ort in Richtung Thomsdorf befindet sich der Ziestsee. Eine Badestelle gibt es südlich von Rosow am Haussee.
Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Gemeinde Boitzenburger Land/Hardenbeck
Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Rosenow bei: Google Maps
Die Rosenower Kirche wurde erstmalig um 1250 erbaut. Sie verfiel, weil der damalige Patron 1695 das Dach zugunsten der Kirche in Haßleben abdecken liess. Rosenow nach dem 30-jährigen Krieg bis 1700 ohne Einwohner. Erst 1745 baute man das Dorf wieder auf und besiedelte es mit Bauern. Im Frühjahr 1753 begann der Bau der Kirche, auf den Resten des abgetragenen Feldsteinbaus, in der jetzigen Form.
Mehr Fotos und Info unter: Kirche Rosenow auf www.uckermark-kirchen.de