Uckermark - Fotos und Informationen

Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"

Herrenstein - Gemeinde Gerswalde

Der Ort Herrenstein, Gemeindeteil der Gemeinde Gerswalde, wurde im Jahre 1755 als ein Vorwerk mit einer Molkerei und Gutsetablissement "Pächterey zu Gerswalde" genannt, welches 1795 als Pächterei und 1821 als Herrenstein mit 100 Seelen erstmals schriftlich erwähnt wurde. Um 1840 hatte sich eine bäuerliche Bevölkerung mit 146 Einwohnern und 13 Wohnhäusern entwickelt. Das Dorf war geprägt von einem Rittergut derer von Arnim, die Ausgang des 18. Jahrhunderts das Schloss errichteten. Das Schloß Herrenstein stellt heute, durch kräftige Um-, Aus- und Aufbautätigkeit, eine, den internationalen Ansprüchen gerechte Sporthotel und Freizeitanlage dar.

Bei Herrenstein befand sich im Hochmittelalter das erstmals 1375 als "Langhenhaghen" erwähnte und untergegangene Dorf Langenhagen. Nur geringe Reste der wüsten Feldsteinkirche geben Hinweise auf die Existenz des Ortes. Langenhagen war, wie auch der ehemalige Ort Bischofshagen bei Berlenlatten, ein Vorposten zum Schutz der Herrschaft in Gerswalde.

Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Amt Gerswalde/Gerswalde

Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Herrenstein bei: Google Maps

Herrenstein - Schloss

Bauzeit: bis 1900 / Baustil: Neo-Stile / Gutsart: Rittergut / Größe: ≤650 ha

Schloss

Die ehemalige Gutsanlage Herrenstein der Familie von Arnim, wurde 1890 in Klinkerbauweise auf Feldsteinsockel erbaut. 1994 wurde das Schloss mit seinen Anlagen als Hotel und modernes Sport- und Freizeizentrum umgebaut.

Weitere externe Infos zum Schloss Herrenstein siehe unter: www.hotel-schloss-herrenstein.de

Wüste Kirche Langenhagen bei Herrenstein

Wüsten Kirche Wüsten Kirche Wüsten Kirche Westgiebel Mauerecke

Auf der Straße von Gerswalde nach Herrenstein kurz vor dem Ortseingang Herrenstein ist, auf der linken Seite auf einer Anhöhe, eine Naturoase mit Bäumen und Gestrüpp. Hier ist etwas versteckt die wüste Kirche des einstigen Dorfes Langenhagen zu finden.

Der Bau der heute wüsten Kirche des einstigen Dorfes Langenhagen wird zusammenhängen mit der verstärkten Besiedlung der Uckermark im 13. Jahrhundert. Von der einst 25 m langen und 10 m breiten Feldsteinkirche mit 1,10 m dicken Mauern ist nur wenig verblieben. Auf der Westseite hatte die Kirche einen Turm mit Eingang zur Kirche. Wann der Ort verlassen und wüst wurde ist nicht bekannt. Heute findet man nur noch spärliche Überreste der einstigen Feldsteinkirche.

Lage der Wüsten Kirche Langenhagen (bei Herrenstein) auf der: Google Maps Satellitenkarte

Seitenanfang

W3C valides: XHTML 1.0 Strict + CSS 2.1