Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Der Ort Gerswalde, Gemeindeteil der Gemeinde Gerswalde, wurde am 27.11.1256 erstmals in einer Urkunde des Papstes Alexander erwähnt. Das Dorf "Gyriswalde", bestand aus 6 Hufen und 10 Höfen. In der Zeit von 1239 bis 1250 wurde die am Haussee gelegene Wasserburg erbaut. Sie wurde durch die Askanier zum Schutz der zuvor unter Pommerschen Herschaft stehenden Gebiete errichtet.
Große Teile der Uckermark, einschließlich Gerswalde mit der Burganlage, gingen 1463 in erblichen Besitz derer von Arnim. Im 30-jährigen Krieg (1618-1648) wurde Gerswalde zerstört, auch die Rittersitze Wasserburg, Vorburg und der Weiße Hof. Die Kirche blieb verschont, am Leben blieben zwei Einwohner. Im Jahre 1709 wurde Gerswalde zum Stammsitz der Familie von Arnim.
Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Amt Gerswalde/Gerswalde
Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Gerswalde bei: Google Maps
Die um 1250 entstandene Wehrkirche ist eine typisch uckermärkische Dorfkirche. Der auf dem Hügel liegende Granitbau beherrscht das ganze Dorfbild. Wehrkirche deshalb, weil in vergangenen Jahrhunderten die Menschen Schutz in ihr suchten und sich den Feinden zur Wehr setzte.
Mehr Fotos und Info unter: Kirche Gerswalde auf www.uckermark-kirchen.de