Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Criewen, Ortsteil der Stadt Schwedt/Oder, wurde 1354 erstmals urkundlich erwähnt, als der Ort "Krywen" zu den "wendischen Dörfern" gehörten, die mit Schwedt und anderen Teilen der Uckermark an Pommern abgegeben wurden. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort wieder brandenburgisch. Zum Ortsteil Criewen gehört auch die Siedlung: " Vorwerk Criewen". Criewen ist ein slawischer Ort, und war, wie Bodenfunde beweisen, bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Das alte Fischerdorf Criewen lag bis 1816 um die Kirche herum, wurde auf Initiative des Rittmeisters Otto von Arnim, der das Gut 1816 übernahm, abgerissen und weiter östlich neu aufgebaut. Der bekannte Gartenbauarchitekt Peter Joseph Lenne legte hier den Gutspark an.
Criewen liegt 7 Kilometer südwestlich von Schwedt/Oder entfernt an der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und Rand des Nationalparks Unteres Odertal. Die zuvor eigenständige Gemeinde gehört seit August 2001 zu Schwedt/Oder. Criewen ist heute ein touristischen Zentrum im Nationalpark Unteres Odertal mit Sitz der Nationalparkverwaltung und dem Nationalparkzentrum. Bei Criewen, am Ufer des Kanals, verlaufen die Radwege: Oder-Neiße-Radweg und der Uckermärkische Radrundweg.
Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Stadt Schwedt/Oder / Ortsteil Criewen
Informationen zu Criewen auch unter: www.criewen.de und www.dorfgemeinschaft-criewen.de
Karten- / Satellitenübersicht zum Ortsteil Criewen bei: Google Maps