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Flemsdorf - Ortsansichten

Gutsanlage Flemsdorf

Bauzeit: ... / Baustil: ... / Gutsart: Rittergut / Größe: >950 ha

Von der Gutsanlage des Ortes Flemsdorf, aus dem 19. Jahrhundert, stehen mit der Brennerei und Stallanlagen nur noch einige Wirtschaftsgebäude. Das Gutshaus brannte 1945 ab. Der an der Straße stehende ehemalige Pferdestall wurde zum Teil zeitweise als Inspektorhaus genutzt. Nach 1945 war hier die Schmiede der LPG untergebracht. Besitzer des Rittergutes und des Dorfes waren seit dem 15. Jahrhundert die Familie von Greiffenberg zu Flemsdorf. 1778 erwarb Christian Bernd v. Bredow das Gut. Von seinen Nachkommen (11 Geschwister) wurde das Gut 1837 vom Amtmann Huschka gekauft. Alexander v. Buch auf Stolpe wurde 1841 neuer Besitzer des Gutes und baute das Gut aus. Bis zur Enteignung 1946 verblieb das Gut im Besitz der Familie v. Buch. Aus dem Gut entstand das Volkseigene Gut Flemsdorf, welches 1960 mit dem Gut Criewen zusammengelegt wurde.

Wohnplatz Johannishof

kein Foto

Der Wohnplatz Johannishof entstand um 1868 durch die Anlage eines Wirtschaftshofes mit 52 ha durch den Gutsbesitzer Theodor Isert, Schulze in Flemsdorf. Zum Besitz gehörten auch noch 780 Morgen im Nordwesten von Flemsdorf. Im Jahre 1872 wurde dem Wirtschaftsgehöft der Name „Johannishof” beigelegt. 1952 verließ die Familie Isert die DDR und danach wurde vom VEG auf dem Wirtschaftshof eine Schweinemast eingerichtet. In den Jahren 1955 bis 1960 war auf Johannishof ein offener Starfvollzug für Frauen, die auf den Feldern des VE-Gutes arbeiteten. Im Jahre 1973 wurde die Schweinemast eingestellt und die Humbolduniversität Berlin richtete auf Johannishof eine Außenstelle mit einer Imkerei ein, die bis zur Wende 1990 bestand. Danach war für einige Jahre dort eine Betriebsstätte vom Entsorgungsunternehmen Rethmann.

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