Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Der Ort Wittstock, Gemeindeteil im Ortsteil Schapow, wurde im Jahre 1298 als "Wizstocke" erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort entstand als Bauerndorf mit Feldsteinkirche. Wie viele der im 12./13. Jahrhundert gegründeten Orte der Uckermark, war auch Wittstock schon im 14./15. Jahrhundert, durch Raub, Krieg oder Agrarkrise, zur Ortswüstung geworden. Im 16. Jahrhundert kam es zur Teilung der wüsten Feldmark Wittstock. Es wurden die Rittergüter Wittstock und Rittgarten gebildet.
Bekannt ist Wittstock durch sein Bauernmuseum, das in der 1886 erbauten alten Dorfschule zu finden ist. Bis zum Gemeindesitz Schönermark sind es 5 Kilometer und bis zur Kreisstadt Prenzlau 16 Kilometer.
Infos auf der kommunalen Webpräsenz: Gemeinde Nordwestuckermark/Ortsteil Schapow
Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Wittstock bei: Google Maps
Zwischen Wittstock u. Rittgarten, am Rand des Weges nach Augustfelde, steht die Ruine der wüsten Kirche Wittstock. Von dem rechteckigen Feldsteinbau mit querrechteckgem Westturm aus dem 13. Jahrhundert blieben das Turmuntergeschoß und Teile der Umfassungswände des Schiffes erhalten. Die Kirche steht auf einem Hügel, der von einer Feldsteinmauer umgeben war. Diese ist ebenfalls noch in Teilen vorhanden. Die Stärke der Feldsteinmauer und Gräben außerhalb deuten auf den Charakter einer ehemaligen Wehrkirche hin.
Bauernmuseum Wittstock, Museumsstraße 14, 17291 Wittstock - Telefon: 039852 3422
Gegründet als kleine heimatkundliche Ausstellung im Jahr 1974, reicht die Geschichte des Bauernmuseum Wittstock über 3 Jahrzehnte.
Mehr Fotos und Informationen im Bereich Kultur/Kunst unter: Wittstock - Bauernmuseum