Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Der Ort Beenz, Gemeindeteil im Ortsteil Gollmitz, wurde im Jahre 1251 unter "Johanne de Benitz" erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert, nach dem 30-jährigen Krieg, war der Ort wüst und verlassen. Zwischen 1699 und 1703 begann der Wiederaufbau durch Kolonisten. Auch kam es zur Niederlassung von Hugenotten-Familien.
Nahe Beenz befindet sich der Gemeindeteil Ferdinandshof, einst Teil der früheren Gemeinde Beenz. Der Ort wurde 1816 als "Ferdinandshoff", mit der Anlage eines Gutes, erstmal urkundlich erwähnt.
Im Jahre 1899 wurde die Bahnstrecke von Templin nach Prenzlau mit einer Bahnstation in Beenz eröffnet. Nach 1945 wurden die Gleise wegen Reparationsleistungen an die Sowjetunion demontiert. Eine Wiederherstellung erfolgte 1953, bis der Eisenbahnverkehr auf der Strecke 2000 eingestellt wurde. Von Beenz bis zum Gemeindesitz Schönermark sind es 12 Kilometer, bis zur Kreisstadt Prenzlau 13 Kilometer. Der Radweg: Schloss & Kirchen-Tour verläuft durch den Ort.
Infos auf der kommunalen Webpräsenz: Gemeinde Nordwestuckermark/Ortsteil Gollmitz
Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Beenz bei: Google Maps
Die Kirche Beenz wurde als rechteckiger Feldsteinbau, mit Nordsakristei, in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Im Dreizigjährigen Krieg (1618 - 1648) wurde die Kirche zerstört und der Ort Beenz war wüst und verlassen. Ab 1699 kam es zur Neuansiedlung des verlassenen Dorfes. Unter anderem auch zur Niederlassung von Hugenotten-Familien. In den Jahren 1792/93 wurde die Kirche von sieben reformierten Familien mit eigenen Mitteln wiederhergestellt.
Mehr Fotos und Info unter: Kirche Beenz auf www.uckermark-kirchen.de