Uckermark - "Blühende Landschaft im Osten"
Göritz entstand als Bauern und Gutsdorf in der Zeit der deutschen Kolonisation im 12./13. Jahrhundert. Der Ort wurde 1346 erstmal als "Ghorytz" erwähnt. Das Gebiet war zu der Zeit von Slawen (Ukranen) bewohnt. Bodenfunde in der Gegend belegen eine Besiedlung schon zur Bronzezeit. Der Ort liegt an der Bundesstraße 109 zwischen Prenzlau und Pasewalk. Zu Göritz gehört auch der Wohnplatz Ausbau.
Informationen auf der kommunalen Webpräsenz: Amt Brüssow/Göritz
Karten- / Satellitenübersicht zum Ort Göritz bei: Google Maps
Die Göritzer Kirche ist ein frühgotischer Feldsteinbau, entstanden um die Jahre 1200 - 1250. Sie ist mit schmalen gotischen Fenstern und Türen versehen, eine alte Wehrkirche. Es ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit Westturm, der im Norden und Süden fast einen Meter über die Schiffsflucht hinaustritt.
Mehr Fotos und Info unter: Kirche Göritz auf www.uckermark-kirchen.de
Auf dem Friedhof steht das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Der Granitfindling hat unter dem Eisernen Kreuz die Inschrift "Es starben für König und Vaterland im Weltkriege 1914 - 1918". Darunter sind die Namen der 13 Gefallenen aufgeführt.
Das Denkmal für den Zweiten Weltkrieg ist im Jahre 1995 errichtet, mit den Worten "ZUM GEDENKEN DER OPFER IN NAH UND FERN 1939 - 1945". Auf der Gedenktafel steht "Zum Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten sowie alle Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft; Gemeinde Göritz im Mai 1995".
Bei der Kirche des Ortes stehen die Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Göritz Göritz. Die Feuerwehr wurde im Jahre 1930 gegründet.
Weitere Infos zur Feuerwehr unter: Amt Brüssow (Uckermark) / Freiwillige Feuerwehr Göritz